MEGA-Ladepark offiziell eröffnet - Bild: © 24-Autohof/Silas Nowak

Langenselbold, 30. Juli 2026 – 44 Ultraschnell-Ladepunkte am 24-TOTAL Autohof Neuberg setzen neue Maßstäbe für die Elektromobilität – wir waren persönlich vor Ort und haben uns ein Bild gemacht.

Wer mit einem Elektroauto auf der A45 unterwegs ist, hat künftig einen besonders interessanten Lade-Stopp: Am 24-TOTAL Autohof Neuberg (A45 Ausfahrt 41), rund 20 Kilometer nördlich von Frankfurt, wurde ein neuer HPC-Ladepark mit insgesamt 44 Ultraschnell-Ladepunkten offiziell eröffnet.
Das Besondere daran: Nicht nur ein einzelner Betreiber ist vertreten. Gleich sechs verschiedene Ladeanbieter teilen sich den Standort: EnBW, Electra, Allego, IONITY, Mercedes-Benz High-Power Charging und Tesla. Eine solche Kombination unterschiedlicher Schnellladenetze an einem einzigen Autohof ist in dieser Form bundesweit bislang einmalig.

Laden, Pause machen, weiterfahren 

Für Elektroautofahrer bedeutet das vor allem eines: Auswahl. Je nach Fahrzeug, Ladekarte, App oder bestehendem Ladevertrag kann der passende Anbieter direkt vor Ort gewählt werden.
Und während das Fahrzeug Strom lädt, muss die Reise nicht zur Zwangspause werden. Restaurant, Café, Shop und weitere Serviceangebote des Autohofs stehen unmittelbar zur Verfügung. So lässt sich der notwendige Ladestopp mit einer echten Fahrerpause verbinden.
Damit zeigt sich auch, wohin sich moderne Autohöfe entwickeln: weg vom reinen Tankstopp und hin zu vielseitigen Mobilitäts- und Versorgungszentren.

Vom Autohof zum Mobilitäts-Hub 

Der neue Ladepark ist Teil einer größeren Entwicklung am Standort. Der 24-TOTAL Autohof Neuberg bietet bereits heute verschiedene Energieträger für Pkw und Nutzfahrzeuge. Neben Benzin und Diesel stehen auch CNG und LNG für den Schwerlastverkehr zur Verfügung. Mit den 44 HPC-Ladepunkten kommt nun leistungsfähige Ladeinfrastruktur für Elektro-Pkw hinzu. Der Autohof wird damit zu einem Standort, an dem unterschiedliche Antriebsformen zusammenkommen. Und auch der nächste Schritt ist bereits geplant: Künftig sollen in Neuberg leistungsfähige Megawatt-Ladesysteme für batterieelektrische Lkw entstehen. Damit wird der Standort auch für den elektrifizierten Schwerlastverkehr interessant. Allerdings hängt der weitere Ausbau nicht allein von den Betreibern ab. Voraussetzung ist eine ausreichende Leistungsfähigkeit der Stromnetze – und genau diese stellt bei vielen neuen Ladeprojekten derzeit noch eine Herausforderung dar.

Auch das Umfeld wächst 

Rund um den Autohof entstehen zudem weitere Gewerbeflächen. In den kommenden Jahren sind rund 30.000 Quadratmeter zusätzliche Gewerbeansiedlungen geplant. Unternehmen wie Dachser, Raben, Lidl, McDonald's oder Gebr. Heinemann sind bereits in unmittelbarer Nähe vertreten.
Der Standort entwickelt sich damit Schritt für Schritt zu einem echten Mobilitäts- und Versorgungszentrum. Seit rund 15 Jahren wird der 24-TOTAL Autohof Neuberg von Antonios und Marija Christopulos geführt. Mit Veranstaltungen und kontinuierlichen Investitionen hat sich der Autohof zu einem Treffpunkt für Berufskraftfahrer, Reisende und Unternehmen aus der Region entwickelt.

Elektromobilität zum Anfassen 

Bei der offiziellen Eröffnung konnten die Besucher die neue Elektromobilität nicht nur an den Ladesäulen erleben. Auch Probefahrten mit Teslas Fahrassistenzsystem „Full Self-Driving (Supervised)“ standen auf dem Programm.
Für Aufmerksamkeit sorgte außerdem der vollelektrische Mercedes-AMG GT 63 4MATIC+ mit einer beeindruckenden Systemleistung von 1.169 PS beziehungsweise 860 kW. Doch hinter solchen Fahrzeugen und technischen Innovationen steht eine viel größere Entwicklung: Die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge wächst – und mit ihr verändern sich auch die Anforderungen an moderne Autohöfe.

Fazit unseres Besuchs: 

44 Schnellladepunkte, sechs Anbieter und jede Menge Service: Der neue Ladepark am 24-TOTAL Autohof Neuberg zeigt, wie ein moderner Autohof heute aussehen kann.
Für E-Autofahrer bedeutet die Kombination vor allem Flexibilität, Auswahl und weniger Umwege. Und für den Autohof ist sie ein weiterer Schritt vom klassischen Tank- und Rastplatz hin zum vielseitigen Mobilitätszentrum.
Was heute vor allem für Pkw interessant ist, könnte morgen auch für den Schwerlastverkehr eine wichtige Rolle spielen: Mit der geplanten Megawatt-Ladeinfrastruktur soll der Standort künftig auch batterieelektrische Lkw versorgen können.
Der Autohof wird damit nicht nur zum Lade-Stopp – sondern zum Mobilitäts-Hub für die nächste Generation des Straßenverkehrs.

Warum gleich sechs Ladeanbieter?

Auf den ersten Blick stellt sich die Frage: Warum braucht ein Ladepark sechs verschiedene Anbieter? Wäre ein großes Schnellladenetz nicht ausreichend?

Für die Fahrer ist die Antwort ziemlich einfach: Je mehr Auswahl, desto flexibler wird das Laden.

1. Die eigene Ladekarte nutzen
Viele Elektrofahrer haben bereits eine Ladekarte oder App ihres bevorzugten Anbieters. Am Neuberg müssen sie deshalb nicht erst nach einer bestimmten Ladesäule suchen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der eigene Ladeanbieter direkt am Standort vertreten ist.

2. Tarife vergleichen und sparen
Laden ist nicht überall gleich teuer. Je nach Anbieter, Ladekarte und bestehendem Vertrag können sich die Preise deutlich unterscheiden. Wer mehrere Möglichkeiten zur Auswahl hat, kann den für ihn günstigsten Tarif nutzen.

3. Weniger Stress bei hohem Verkehrsaufkommen
Gerade an Wochenenden, Feiertagen oder in Ferienzeiten können einzelne Ladeparks stark ausgelastet sein. Wenn sich die Ladefahrzeuge auf mehrere Betreiber und insgesamt 44 Ladepunkte verteilen, stehen deutlich mehr Alternativen zur Verfügung.

4. Mehr Ausfallsicherheit
Auch Ladestationen können einmal technische Probleme haben oder vorübergehend nicht verfügbar sein. Gibt es an einem Standort nur einen Betreiber, kann daraus schnell ein Umweg entstehen. In Neuberg gibt es dagegen weitere Möglichkeiten direkt nebenan.

5. Weniger Umwege auf der Autobahn
Wer gezielt nach einem bestimmten Ladeanbieter sucht, muss normalerweise mehrere Standorte vergleichen und gegebenenfalls einen Umweg einplanen. In Neuberg findet man sechs wichtige Schnellladenetze an einem einzigen Autohof.

6. Laden und Pause an einem Ort
Der vielleicht wichtigste Vorteil: Der Ladepark ist kein isolierter Parkplatz mit Ladesäulen. Während das Fahrzeug lädt, können Fahrer essen, einkaufen oder einfach eine Pause einlegen. Das spart keinen Strom – aber vor allem Zeit und Nerven.

TIPP:
Wer mit dem E-Auto längere Strecken fährt, sollte nicht nur auf die Anzahl der Ladepunkte achten. Auch die eigene Ladekarte, der individuelle Tarif und die Auslastung können entscheidend sein. Ein Standort mit mehreren Anbietern bietet deshalb einen echten praktischen Vorteil.

Bild: © 24-Autohof/Silas Nowak

Wir benutzen Cookies
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.