Ein schöner Ausflug in den Urlaub oder eine Geschäftsreise ins Ausland kann schnell problematisch werden, wenn etwas mit dem eigenen PKW ist. Das kann ein technisches Problem sein oder sogar ein Unfall sein, der einem dann einen Strich durch die Rechnung macht. Die Frage ist, wie man sich in solchen Momenten richtig verhält und welche Möglichkeiten es gibt, das eigene Fahrzeug wieder sicher und fahrtüchtig zu machen. Wir werfen heute einen Blick auf verschiedene Szenarien, die Sie im Ausland erwarten können.
Kleine Schäden selbst ausbessern
Sollte es sich nur um kleine und schnell reparierbare Schäden handeln, kann man ruhig selbst tätig werden. Das gilt beispielsweise für Schäden am Autolack oder kaputte Scheibenwischer. Zubehör lässt sich auch im Ausland kaufen, solange es für das richtige Automodell ist. Manchmal kann die Sprachbarriere etwas stören, aber wer sich vorher informiert, sollte damit keine Probleme haben.
Bei größeren Problemen Werkstatt aufsuchen
Wer unterwegs einen anderen Fehler feststellt, der sich nicht so einfach selbst reparieren lässt, sollte eine lokale Werkstatt aufsuchen. Hier lohnt es sich, Bewertungen im Internet anzuschauen, um einen guten Ort zu finden. Immerhin soll sich ja auch richtig um das Auto gekümmert werden.
Das Sprachverständnis kann auch hier ein Problem sein, wer jemanden mit Englischkenntnissen findet (oder sogar Deutsch), der kann beruhigt sein. Manchmal kann auch die eigene Versicherung bei der Vermittlung helfen, aber dazu später mehr.
Wie verhalte ich mich bei einem Unfall im Ausland?
Ein Unfall möchte natürlich keiner haben, aber manchmal passiert es leider. Und besonders im Ausland kann das zu Panik führen, da man nicht immer weiß, wie man sich verhalten soll. Wichtig ist jedoch, trotzdem ruhig zu bleiben und nicht zu verzweifeln. Solange man alle wichtigen Papiere beisammen hat und den Unfallort sichert, sollte es keine Probleme geben.
Wie auch hierzulande ist es wichtig, sich mit dem Unfallpartner vertraut zu machen, sollte es diesen geben. Notieren Sie Kontaktdaten und versuchen Sie, eine Sprachbarriere zu überwinden. Notieren Sie auch Momente, in denen Fahrerflucht begangen wird. Fotografieren Sie den Unfallort und informieren Sie die Polizei. Ist der Unfall in Europa passiert, kann man einen Europäischen Unfallbericht ausfüllen und einreichen.
Über Notfallverhalten im entsprechenden Land informieren
Es kann sich aber lohnen, vorher einen Blick auf das Verhalten beim Unfall im jeweiligen Land zu werfen. Die meisten Dinge sollten dabei mit uns in Deutschland übereinstimmen und im Notfall ist jegliche Art von Sicherheit gut. Aber zusätzliches Wissen schadet nie. Essenziell sind jedoch Notrufnummern, die Sie unbedingt kennen sollten. Immer beliebter werden Dashcams, deren Einsatz jedoch weiterhin sehr schwammig ist, selbst im Ausland.
Abdeckung mit Versicherung absprechen
Versicherungen decken in den meisten Fällen einen Großteil des Schadens ab. Informieren Sie sich vor Reiseantritt, in welchen Ländern Ihre Versicherung gilt und in welchen Situationen diese greift. Solange man sich im EU-Ausland befindet, sind viele Aspekte intern geregelt. Es wird eine internationale Versicherungskarte oder eine Grüne Karte bereitgestellt. Diese ist in der Regel kostenlos.
Wie bereits erwähnt, kann die Versicherung auch bei kleineren Problemen helfen und zertifizierte Ansprechpartner suchen. Dadurch lassen sich professionelle Mechaniker finden und womöglich Geld sparen.
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